Kurzrezension

Kurzrezension: Tote Mädchen lügen nicht

Samstag, März 30, 2013

Allgemeines:
Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Autor: Jay Asher
Verlag: cbt
Preis: 8,99 €
Seiten: 288
Genre: Thriller

Klappentext:
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...

Meine Meinung

Das Cover ist zwar durch den Kontrast zwischen den grellegrünen Strichen und dem roten Hintergrund unter den Jugendbüchern ein wahrer Eyecatcher, passt aber meiner Meinung nach gar nicht zum Buch. Dieses Buch ist schließlich kein Horrorroman, sondern ein Jugendthriller, bzw. eher sogar ein einfacher Jugendroman.
Das Buch setzt sich mit dem Thema Selbstmord auseinander und Jay Asher hat dieses sehr originell umgesetzt, indem er Hannah, die sich umgebracht hat, die Gründe dafür auf einer Kassette erzählen lässt, welche dann die Personen, die die dreizehn Gründe bilden, bekommen. Auch Clay bekommt die Kassetten und ist somit einer der Gründe.
Die Idee ist sehr originell und der Autor gibt einem sowohl Einblick in Clays als auch in Hannahs Gefühle. Nach und nach erfährt Clay, was Hannah dazu gebracht hat, sich umzubringen und als Leser leidet man praktisch mit ihm, weil man selbst auch den Grund erfahren möchte, was Clay damit zu tun hat.
Die Aufnahmen von der Kassette sind immer kursiv gedruckt und zwischendurch kommen Gedanken von Clay, die normal sind, wodurch ich teilweise in meinem Lesefluss gestört war, weil ich immer von neuem erstmal erkennen musste, dass etwas beispielsweise gerade ein Gedanke von Clay und nichts von der Kassette war.
Jay Ashers Schreibstil ist angenehm zu lesen und er schafft es, die Spannung schnell in die Höhe zu treiben, sodass man bis zum Ende hin an das Buch gefesselt ist. Außerdem beschreibt er die Szenen, besonders die, die Hannah auf den Kassetten beschreibt, sehr anschaulich, sodass man sie bildlich vorstellen kann und ein richtig gutes Kopfkino entsteht.

Fazit: Ein spannender und ernster Jugendroman, mit einer sehr originellen Storyidee.


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13 Kommentare

  1. Sehr schöne Rezi!! :)
    Ich möchte das Buch auf jeden Fall noch lesen, weil ich schon "Wir beide irgendwann" von dem Autor richtig gut fand! :D

    Liebe Grüße, Selina

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    1. danke :) Wir beide irgendwann fand ich auch total gut :)

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  2. Hey :)
    Ja ich war total begeistert von Henry N. Brown und wollte dannach unbedingt einen Teddy (Hab jetzt beschlossen, dass ich einfach meinem Freund einen schenke und so kann ich auch damit schmusen ;))
    Zu deiner Rezi. Ich hab das Buch auch vor etwa 3 Jahren gelesen und naja... ich fand die Idee interessant aber die Umsetzung...
    Trotzdem schöne Rezi und dein Kritikpunkt mit dem Schriftwechsel, das ist mir auch öfter passiert.

    LG
    Weisselilie

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    1. danke :) ist eben Geschmackssache, wie mans findet ;)

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  3. tolle rezi! muss ich auch umbedingt mal lesen:)

    lg celina
    http://celina-traumwelten.blogspot.de/

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  4. Ich hab das Buch leider nach der Hälfte abgebrochen, weil ich gar nicht in die Geschichte reinkam und mir das ganze einfach nicht gefiel.
    Aber trotzdem schöne Rezi! :)

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    1. danke :) naja, ist halt Geschmackssache ;)

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  5. Das Buch habe ich auch gelesen & fand es klasse. Ich hatte es relativ schnell durch weil ich unbedingt wissen wollte warum Clay einer der Gründe war. Er kam immer so schüchtern rüber. :)

    Liebste Grüße
    http://meeintagebuch.blogspot.com.es/

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  6. Coole Rezi!!! :) Ich habe das Buch auch schon gelesen und fand es auch ziemlich gut.

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  7. Bin genau deiner Meinung. Jeder der es nicht kennt: LES ES!

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